Maßnahme

Förderung Fassade

BAFA-Einzelmaßnahme

Die Fassade ist die größte zusammenhängende Fläche der Gebäudehülle – entsprechend groß ist der Hebel einer Dämmung. Sie ist als BAFA-Einzelmaßnahme förderfähig und wird häufig mit dem Fenstertausch kombiniert.

Vor der Maßnahme

Nachweis für den Förderantrag

Fachbegriff: TPB

Erstellt von einem dena-gelisteten Energie-Effizienz-Experten. Preis auf Anfrage.

Nach der Maßnahme

Nachweis für die Auszahlung

Fachbegriff: TPN

Sichert die Auszahlung des bewilligten Zuschusses. Preis auf Anfrage.

3.000 €

So viel Zuschuss gibt es bei 20.000 € für Fassade — 15 % Grundförderung.

BAFA · geprüft am 23.07.2026

Reihenfolge beachten: Der Förderantrag muss gestellt sein, bevor Sie den Handwerksbetrieb verbindlich beauftragen. Eine bereits begonnene Maßnahme lässt sich nicht rückwirkend fördern.

Was zur Maßnahme gehört

  • Dämmung der Außenwand als Wärmedämmverbundsystem, vorgehängte Fassade oder Kerndämmung
  • Innendämmung, wo eine Außendämmung nicht möglich ist
  • Anpassung von Fensterlaibungen, Dachüberstand und Sockelbereich
  • Zugehörige Putz- und Malerarbeiten

Worauf es bei der Förderfähigkeit ankommt

  • Fenster und Fassade gehören zusammen gedacht: Wird beides gemacht, sollte die Einbaulage der Fenster zur künftigen Dämmebene passen.
  • Laibungen, Sockel und Dachanschluss sind die typischen Wärmebrücken und entscheiden über das reale Ergebnis.
  • Bei Innendämmung ist der Feuchteschutz besonders sorgfältig zu planen.
  • Bei denkmalgeschützten oder erhaltenswerten Fassaden gelten Sonderregeln – hier ist die frühe fachliche Abstimmung entscheidend.

Die häufigsten Fehler

  • Gerüst und Fassadenbetrieb beauftragt, bevor der Antrag gestellt war.
  • Fenster zuerst getauscht, ohne die spätere Dämmebene zu berücksichtigen – die Wärmebrücke bleibt dann dauerhaft.
  • Denkmalschutzauflagen erst nach der Planung geklärt.

Häufige Fragen

Was ist, wenn mein Haus unter Denkmalschutz steht?

Dann ist eine Außendämmung häufig ausgeschlossen, eine Innendämmung aber oft möglich. Für Baudenkmale gelten teils abweichende Anforderungen. Das sollte vor jeder Planung mit der Denkmalbehörde und dem Energie-Effizienz-Experten geklärt werden.

Lohnt sich Fassadendämmung auch bei einem Haus aus den 90ern?

Das hängt vom vorhandenen Aufbau ab. Gebäude dieser Zeit haben oft bereits eine Dämmung, die aber deutlich unter heutigem Niveau liegt. Ob sich eine Verbesserung rechnet, zeigt die Berechnung – der Förderrechner gibt eine erste Orientierung.